Sichtbarkeit im KI-Zeitalter: Wie AEO, Social Media und Content-Marketing zusammenwirken
Erlangen | Immer mehr User suchen Informationen nicht mehr über Google, sondern über ChatGPT. Wie können Unternehmen in Zeiten von KI-Algorithmen Leads generieren? Ein wichtiger Faktor: SEO alleine ist zu wenig – Keywords einzubauen, reicht nicht mehr aus. Stattdessen müssen Informationen komplex, vollständig und vernetzt aufbereitet sein. Hier setzen die Marketer von Kauri Spirit an: Als Experte für individuelle Social-Media-Strategien, Ad-Kampagnen sowie AEO-Strategien verhelfen sie ihren Kunden mit AEO-Strategien zum Erfolg.
Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Art, wie Menschen nach Informationen suchen, grundlegend: Mehr als die Hälfte aller Google-Suchanfragen KI ohne Klick auf eine Webseite, weil Antworten direkt in KI-Systemen wie ChatGPT bereitgestellt werden. Was bedeutet dies für Marketer und Unternehmen, die über ihre Website und über Soziale Netzwerke Leads generieren wollen?
Zum einen bedeutet es, dass klassisches SEO („search engine optimization“, Suchmaschinenoptimierung) nicht mehr genügt, um Sichtbarkeit und Traffic zu sichern. „Large Language Models wie ChatGPT sind inzwischen selbst zu einem Such- und Informationskanal geworden“, sagt Ulf Thaler, Gründer und CEO des Erlanger Marketers Kauri Spirit. „Daher sollten Unternehmen in Sozialen Medien und bei ihrem Web-Auftritt Inhalte liefern, die diese Systeme ,lesen‘ und verwenden können.“
Konkret bedeutet dies: Die bisherige SEO-Strategie muss um eine AEO-Strategie erweitert werden. AEO steht für „answer engine optimization“ – mit „answer engine“ sind wiederum Sprach-KIs wie ChatGPT gemeint, die komplexe Fragen beantworten können.
Infos müssen komplex, kontextreich und sprachlich klar sein
Eine gute AEO-Strategie bedeutet, Inhalte zu erstellen, die kontextreich, semantisch vollständig und somit für KI-Systeme verständlich sind. „Einzelne Keywords in Texte oder Videos einzubauen, reicht nicht mehr aus“, sagt Ulf Thaler. „Stattdessen müssen Inhalte tiefgehend und thematisch vernetzt sein.“
Denn KI-Algorithmen können Beziehungen zwischen Wörtern und Konzepten erkennen. Das heißt, der Content sollte nicht nur Begriffe abdecken, sondern eine Themenwelt vollständig erschließen. Die Marketer von Kauri Spirit erarbeiten für ihre Kunden individuelle, maßgeschneiderte Social-Media-Strategien und bereiten den Content so auf, dass er auch für KI-Tools auffindbar ist. Hierzu gehören u. a. Fachartikel für Webseiten, Videointerviews und informative Social-Media-Beiträge mit harmonischem Zusammenspiel von Text, Bildsprache und Reels.
„Unternehmen sollten analysieren, in welchen Netzwerken ihre Zielgruppe aktiv ist, und ihre Kanalstrategie entsprechend anpassen“, sagt Ralf Schepull (CMO bei Kauri Spirit). Genau hier setzt Kauri Spirit als Social Media Content Marketer an: In einem Social-Media-Workshop erarbeitet das Marketing-Team gemeinsam mit dem Kunden eine passende Omnichannel-Strategie. Eine wichtige Rolle hierbei spielen Ad-Kampagnen auf Kanälen wie Meta, TikTok und Google. Dabei werden auch potenzielle Wettbewerber identifiziert und deren Social-Media-Auftritt analysiert.
85% der Menschen in Deutschland nutzen Social Media
Dass eine zum Unternehmen passende Mehrkanalstrategie notwendig ist, zeigt ein Blick auf den Social Media Report 2026 von Blog2Social: Rund 71 Millionen Menschen in Deutschland nutzen Soziale Medien – das sind rund 85% der Bevölkerung. Im Durchschnitt nutzt jeder User 5,4 Soziale Netzwerke.
Die Generation Z der User im Alter von 14 bis 29 Jahren beschäftigt sich am meisten mit Social Media: 66% nutzen sie täglich. 44% der 30-49-Jährigen (Generation Y) halten sich täglich auf Social Media auf.
Die höchste Zahl monatlich aktiver User in Deutschland verzeichnet YouTube (67,8 Millionen), dahinter folgen Instagram (48,0 Millionen) und Facebook (32,0 Millionen). TikTok liegt mit 26,4 Millionen monatlich aktiven Nutzern in Deutschland auf Platz 4, allerdings ist hier die junge Generation besonders stark vertreten. Außerdem sollten Marketer bedenken, dass die chinesische Plattform für Videocontent besonders stark in den Bereichen Social Commerce und Produkt-Discovery wächst.
Creator-Partnerschaften als Faktor für Glaubwürdigkeit
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Social-Media-Strategie sind Glaubwürdigkeit und Authentizität – gerade in Zeiten, da immer mehr Inhalte mit KI erzeugt werden. Als wichtiger Schlüssel zu Authentizität und Glaubwürdigkeit haben sich Creator-Partnerschaften erwiesen: Creator, Influencer oder Experten aus einer bestimmten Branche werden zu Unternehmensbotschaftern. Ein Beispiel dafür ist die Kooperation des Paraschwimmers Josia Topf mit adidas. Kauri Spirit ist Josia Topfs Management für Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring und agiert gemeinsam mit ihm auf seinen Social-Media-Kanälen.
Insgesamt ist festzustellen, dass die zunehmende Nutzung von KI-Suchsystemen zu einer Verschiebung in der Auffindbarkeit führt: nicht nur Rankings, sondern Empfehlungs- und Antwortmechanismen zählen. „Unternehmen sollten ihre Inhalte sowohl für Menschen als auch für KI-Systeme zugänglich machen und gleichzeitig ihre Präsenz auf relevanten Kanälen ausbauen“, sagt Ralf Schepull, CMO von Kauri Spirit. „So können sie diese Entwicklung zu ihrem Vorteil nutzen und in den entscheidenden Momenten sichtbar werden.“

