So wichtig ist das Internet für die Meinungsbildung

Das Internet ist mittlerweile für die Meinungsbildung der Deutschen wichtiger als der Hörfunk. Das geht aus dem MedienVielfaltsMonitor der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hervor. Demnach ist das Meinungsbildungsgewicht des Netzes gegenüber 2013 um 2,3 Prozentpunkte auf 20,2 Prozent gestiegen. Wichtigstes Meinungs-Medium ist weiterhin mit Abstand das Fernsehen. Indes hat es in den letzten Jahren deutlich an Relevanz eingebüßt, ein Befund der auch für Tageszeitungen und Zeitschiften gilt. Das Meinungsbildungsgewicht wird laut BLM empirisch aus der informierenden Nutzung eines Mediums und der Wichtigkeit eines Mediums für die Meinungsbildung der Nutzer ermittelt.
Infografik: Meinungsbidung: Internet wichtiger als Radio | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Die Grafik bildet das Meinungsbildungsgewicht der Medien in Deutschland ab.

Wie bedeutend ist der IE noch?

Nach über 20 Jahren schiebt Microsoft den Internet-Explorer (IE) aufs Abstellgleis. Das bestätigte nun Marketing-Chef Chris Capossela im Gespräch mit der Techseite „The Verge“. Stattdessen wird das Unternehmen Windows 10 mit einem komplett neuen Standardbrowser ausliefern, der derzeit noch unter dem Arbeitstitel „Project Spartan“ fimiert. Der Schritt leuchtet ein, die große Zeit des IE ist lange vorbei. Aber wie bedeutend ist der Browser gegenwärtig noch? Die Antwort hängt davon ab, wer gefragt wird. NetMarketShare beziffert den Desktop-Marktanteil des Internet-Explorers auf 57 Prozent, damit wäre er immer noch deutlicher Marktführer vor Chrome (18 Prozent) und Firefox (17 Prozent). Ein ganz anderes Bild zeichnen die Daten von StatCounter. Demnach ist der IE mit rund 21 Prozent Desktop-Marktanteil nur noch die Nummer zwei hinter Chrome (53 Prozent) und vor Firefox (18 Prozent).
Infografik: Wie bedeutend ist der IE noch? | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Die Grafik bildet die Entwicklung des weltweiten Desktop-Marktanteils des Internet-Explorers ab.

Deutschland auf Platz 2 bei Information- & Kommunikation-Umsatz

226 Milliarden Euro Umsatz wird die Branche Information & Kommunikation 2015 hierzulande erwirtschaften. Das geht aus einer aktuellen Statista-Erhebung hervor. Der Prognose zufolge muss sich Deutschland nur Großbritannien (242 Milliarden Euro) geschlagen geben. Auf Platz drei folgt Frankreich mit 186 Milliarden Euro. Der Wirtschaftszweig Information & Kommunikation setzt sich aus den Bereichen Verlagswesen, Herstellung, Verleih und Vertrieb von Filmen und Fernsehprogrammen; Kinos; Tonstudios und Verlegen von Musik, Rundfunkveranstalter, Telekommunikation, Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie und Informationsdienstleistungen zusammen.
Infografik: Deutschland bei Information & Kommunikation auf Platz 2 | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Die Grafik bildet den prognostizierten Umsatz der Branche Information & Kommunikation in 2015 ab.

Interaktives Markt-Prognose-Tool – Gesamter Umsatz (in Mrd. €) zu gewählten Branchen nach Land und Jahr

Apple und Android verdrängen Smartphone-Konkurrenz

Der Smartphone-Markt hat sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Zum einen ist er inzwischen mehr als viermal so groß wie noch 2010, und zum anderen haben Android und Apple alle anderen Plattformen inzwischen soweit verdrängt, dass man guten Gewissens von einem Duopol sprechen kann. Während der Markt im Jahr 2010 noch relativ gleichmäßig unter vielen Anbietern aufgeteilt war, hatten Android und iOS im vergangenen Jahr einen gemeinsamen Marktanteil von mehr als 96 Prozent, wie aktuelle Zahlen von IDC zeigen. Derweil verlieren BlackBerry und Windows Phone immer weiter an Relevanz, und andere Plattformen, wie Samsungs Bada und das vor allem von Nokia Handys bekannte Symbian, sind inzwischen fast gänzlich verschwunden.
Infografik: Apple und Android verdrängen Smartphone-Konkurrenz | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Diese Grafik zeigt die Entwicklung der Marktanteile führender Smartphone-Betriebssysteme seit 2010.

37 Prozent der deutschen Onliner surfen ausschließlich stationär

Das geht aus der in Zusammenarbeit von Google und TNS Infratest entstandenen Studie Consumer Barometer von Anfang 2014 hervor. Für weitere sieben Prozent der hiesigen Internutzer ist das Smartphone der ausschließliche Zugang in die Weiten des Internets. Deutlich weniger vom Kabelnetz abgenabelt sind dagegen Russen und Japaner, die jeweils zu über 40 Prozent nur mit dem PC surfen. Bei letzteren ist zudem die Mobile-Only-Nutzung mit drei Prozent wenig verbreitet. Hier sind Schwellenländer wie die Türkei und Brasilien deutlich weiter.
Infografik: 37% der deutschen Onliner surfen ausschließlich stationär | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Die Grafik bildet den Anteil Internetnutzer, die nur via PC oder Smartphone online gehen ab.

Nau mai! …bei Kauri Spirit!