Pauline Dassler

Sprecher: Christian Hoyer, Quelle: Stadtmuseum Herzogenaurach

1898 ist Christoph Daßler mit seiner Familie in seine Heimatstadt Herzogenaurach zurückgekehrt. Fritz (Jahrgang 1892) und Maria (Jahrgang 1894) sind in Gera geboren, während Rudolf (Jahrgang 1898) und Adolf (Jahrgang 1900) in Herzogenaurach auf die Welt kommen.

Anfänglich wohnen sie zur Miete. Im Jahr 1900 baut die junge sechsköpfige Familie ein eigenes Wohnhaus am Hirtengraben 12 (damals: Noppengässchen 341).

Zum Lebensunterhalt trägt wesentlich Pauline Daßler bei. Sie begründet die „Daßler’sche Bügelanstalt“, die um eine Weißwäscherei ergänzt wird. Am Hirtengraben wäscht und stärkt Pauline Daßler die feine Weißwäsche, ehe sie diese bügelt. Danach wird die Wäsche von ihren Wäscherbuben“ Fritz, Rudolf und Adolf ausgetragen. So erhält die Familie in Herzogenaurach rasch einen ortsüblichen Hausnamen: die „Wäscher“.


 In 1898, Christoph Daßler and his family returned to his hometown of Herzogenaurach. Fritz (born 1892) and Maria (born 1894) were born in Gera, while Rudolf (born 1898) and Adolf (born 1900) were born in Herzogenaurach.

Initially, they lived in rented accommodation. In 1900, the young family of six built their own house at Hirtengraben 12 (at that time: Noppengässchen 341).

Pauline Daßler contributed significantly to their standard of living. She founded the „Daßler’sche Bugelanstalt“ (Dasslers‘ Ironing shop), which was complemented by a laundry. Pauline Daßler washed and starched fine white linen before ironing it in her house in the Hirtengraben. Afterwards, the laundry was delivered to the customers by her „laundry boys“ Fritz, Rudolf and Adolf. As a result, the family soon acquired a local nickname: „the launderers“.